Les 50 000 Feldgrauen d’Alsace-Moselle, soldats de l’Armée impériale allemande, morts durant la guerre de 1914/18 sont les grands oubliés de l’Histoire. Ce sont des soldats inconnus qui ont perdu la vie et leurs prénoms allemands dans les registres d’état-civil et dans de nombreuses généalogies. Les seuls prénoms légaux figurent dans les registres de naissance.

1914/18: Karl Ingold, ein elsässisches Ass der kaiserlichen Luftwaffe

Karl Wilhelm Rudolph Ingold wurde am 19. Januar 1880 in Colmar geboren. Er war der Sohn von Barbara Ingold, die aus Herzogenbuchsee in der Schweiz stammte. Nach einer glänzenden Karriere als Radrennfahrer widmete sich Karl der Fliegerei. Er geriet in Vergessenheit, da er während des Ersten Weltkriegs Pilot in der kaiserlichen Luftwaffe war. Karl Ingold ist Mitglied des Radsportvereins Dornach. 1898 und 1901 gewinnt er den Inter-Klub Elsass, den Vorläufer der Elsässer Meisterschaft. 1903 nimmt Ingold am Grand Prix Cycliste de Genève teil. Die Schweizer Presse betrachtet ihn als einen der wichtigsten ausländischen Rennfahrer.

Als begeisterter Flieger trat Karl Ingold in die deutsche Luftwaffe „Luftstreitkräfte des Deutschen Kaiserreiches” ein. Am 13. September 1911 legte er in Johannisthal-Berlin seine Pilotenprüfung ab. Der Deutsche-Luftschieffer-Verband stellte ihm das deutsche Pilotenzertifikat Nr. 114 aus. Er ist einer der Pioniere der deutschen Luftfahrt.


l Ingold wird als Chefpilot der Schule der Flugzeugfirma Aviatik in Mühlhausen angestellt. Während des Krieges 14/18 zog die Fabrik wegen der französischen Bombenangriffe nach Freiburg und später in die Nähe von Leipzig um.
 7. Februar 1914 ist Karl Ingold der Sieger des Großen Preises von Deutschland, eines Wettbewerbs für Luftschiffe. Er bricht den Weltrekord für die längste Flugzeit, indem er ohne Landung 17 Stunden und 20 Minuten fliegt und dabei 1700 Kilometer zurücklegt. Mit einem Aviatik-Doppeldecker nahm er an zahlreichen Flugshows in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.
30. März 1914, Militärische Luftfahrt: Der Flieger Ingold ist am Montagmorgen um 8.25 Uhr vom Flugplatz Habsheim bei Mulhouse mit dem Doppeldecker Aviatik gestartet, den er den Schweizer Militärbehörden vorstellen will. Die Strecke Mulhouse-Bern umfasst rund 100 Kilometer Luftlinie. Ingold landete glücklich um 9.20 Uhr auf dem Beudenfeld (Gazette de Lausanne).

Gleich zu Beginn des Krieges 14/18 trat sein Cousin ersten Grades, der Berner Pilot Théophile Ingold, in die französische Armee ein. 1916 wurde er leider in der Nähe von Verdun abgeschossen.

Im August 1914, bereits in der ersten Woche der Feindseligkeiten, wurde der Fliegerleutnant Karl Ingold mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet, ebenso wie sein Landsmann, der Fliegerleutnant Karl Hug aus Türkheim.

Im Januar 1915 wird Karl Ingold als Belohnung für die Dienste, die er der deutschen Armee bei seinen zahlreichen Raubzügen und kühnen Erkundungen geleistet hat, vom Kaiser mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet. Ingold galt als einer der besten Flieger der deutschen Armee.

Am 21. April 1915 meldet die französische Presse, dass der Fliegerleutnant Karl Ingold in Frankreich gefangen genommen worden sei. Sein Flugzeug sei vom Maréchal-des-logis P. abgeschossen worden. Basler Zeitungen zufolge bestreiten die Deutschen, dass der Flieger Ingold in Frankreich gefangen ist. Da er der Armee des östlichen Theaters zugeteilt war, könnte er in die Hände der Russen gefallen sein, aber man habe keine genauen Informationen erhalten, um diese Möglichkeit zu bestätigen.

Karl Ingold kehrte nach über 3000 Flugstunden ins Zivilleben zurück und ließ sich in Mulhouse nieder, wo er Kaufmann und Ehrenpräsident des Aero-Clubs wurde.

Karl Ingold stirbt in Pfastatt. am 22. Februar 1956.

Karl Ingold ist ein typisches Beispiel für die Trikolorisierung der Elsässer und ihrer Geschichte. Die wenigen Artikel über ihn sind zweideutig. Alles deutet darauf hin, dass er das Elsass verlassen hat, um gegen Deutschland zu kämpfen: « Französischer Flieger », « in Frankreich erworbener Pilotenschein », « 1911 eingebürgert » (aber für welche Nationalität?).

Karl Ingold war nicht der einzige elsässische Flieger im Dienst des Kaiserreichs. Am 3. September 1914 wurde der aus Türkheim stammende Fliegerleutnant Karl Hug mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Es gibt keine Aufzeichnungen über ihn, außer einem Artikel im Elsässer Kurier vom 29. September 1914.

Quelle : Archives d’Alsace, Bibliothèque nationale, Elsässer Kurier, Gazette de Lausanne, Journal de Genève, Nouveau dictionnaire des biographies alsaciennes.

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